Regattabericht

Schleißheimer Ruderer auf Deutschen Meisterschaften

Rund 700km voneinander entfernt sind am Wochenende Sportler vom Schleißheimer Ruderclub bei den Deutschen Meisterschaften in ihren jeweiligen Altersklassen angetreten.

Bereits am Freitag begann für die 14-Jährige Rachel Sonntag aus Feldmoching der "Bundeswettbewerb im Jungen-und-Mädchen-Rudern", die deutsche U15-Meisterschaft, an der Regattastrecke in Oberschleißheim. Im Langstrecken-Zeitfahren über eine Distanz von 3000m ging es für die Teilnehmer um ihre Startplätze in den 1000m-Finalrennen. Sonntag, die hier zum ersten Mal an einem Wettkampf auf nationaler Ebene teilnahm, konnte in einem ausdauernden Rennen gegen starke Konkurrenz einen 12. Platz von 24 Teilnehmerinnen im Mädchen-Einer erreichen, und qualifizierte sich damit für das B-Finale. In diesem konnte sie sich allerdings im Vergleich zur Langstrecke nicht verbessern, und beendete die Regatta so als zwölfte in der Gesamtwertung.

Während die Nachwuchs-Sportlerin am Samstag in der Mannschaft der Bayerischen Ruderjugend in einem Zusatzwettbewerb mit Disziplinen wie Tauziehen oder Staffellauf Punkte für den Länderpokal erkämpfte, gingen am anderen Ende der Republik zwei erfahrene Seniorruderer bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Bremen an den Start. Florian Rott (22) und Alexander André (22), beide Chemie-Studenten an der LMU München, vertraten die Wettkampfgruppe der Münchner Hochschulen im Männer- Doppelzweier. Bei starkem Gegenwind und heftigem Wellengang konnte sich das Duo nach zwei Vorrennen für das Halbfinale qualifizieren. Dort scheiterte der Einzug ins A- Finale nur um eine Sekunde. Im B-Finale am Samstag Abend, ihrem vierten Rennen an diesem Tag, erruderten sich Rott und André schließlich den dritten Platz.

Insgesamt konnten die Schleißheimer Ruderer mit ihren Leistungen am Wochenende durchaus zufrieden sein. Eine Pause ist ihnen allerdings erstmal noch nicht vergönnt, denn am 23./24. Juli geht es als Saisonabschluss zu den Bayerischen Meisterschaften nach Schweinfurt.

Eckhard Wallis